CHAPTER FOUR: Atlas
of Indo-German Fantasies
Buchveroeffentlichung:
11. August 2005
Beitrag:
The import and export of knowledge in conversations – or:
where is my subject?
Das Dasein auf der Welt - als Filmemacherin, Kuenstlerin, Akademikerin,
Aktivistin. In einer Hochschule, einer Galerie, einer Kulturinstitution,
zuhause, im Schneideraum, in der Bibliothek - in Indien, in Deutschland?
Recherchieren, Dokumentieren, Filmen, Entscheidungen treffen, Argumentieren
und Kommunizieren. Wo wird nun Wissen produziert? Was ist die Fragestellung
einer Forschung, die sich fuer nicht-fiktionales Filmschaffen und
dessen Theorie und Praxis im suedasiatischen Kontext interessiert?
Wie kann nicht nur die zielorientierte Betrachtung dieses Kinos
als ein “noch-nicht-Angekommenes” verlassen werden,
sondern darueber hinaus eine Demokratisierung von Wissensproduktionen
angestrebt werden, sowohl waehrend der Recherche als auch beim Schreiben?
Um den bestaendig wechselnden Raeumen von Dazugehoerigkeit und Nicht-Dazugehoerigkeit
gerecht werden zu koennen, interessiere ich mich daher einerseits
fuer die jeweiligen Selbstwahrnehmungen der FilmmacherInnen. Damit
eng verknuepft sind jedoch die transnationalen oekonomischen und
politischen Rahmenbedingungen von Filmfinanzierung, Filmvertrieb
und Kinopraesenz und deren Einfluss auf die jeweiligen Produktionsprozesse.
Wie ist es also moeglich, die historischen und diverse andere “Erblasten”
zu beruecksichtigen, waehrend ein jeder Film doch auch als ein singulaerer
Moment der kritischen Reflektion angesehen werden muss? Mein Beitrag
versucht daher herauszufinden, wie der Import und Export in Gespraechen
die Fragen nach gemeinsamen Problemen vervielfachen kann.
Nicole Wolf researches, teaches and writes on the
moving image and its many facets in cinema, gallery and activist
spaces. She is specifically interested in the South Asian region
and questions of postcolonialism. Since 1997 she has been involved
in various curatorial projects and is currently teaching in the
Visual Cultures Department at Gold-smiths’ College London.
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